Bud Spencer Marathon Nr. 2: Der Dicke ist nicht zu bremsen

Der Dicke ist nicht zu bremsen (1968, Oggi a me… domani a te!)

Brett Halsey als Bill Kiowa

Spaghetti-Western, die Zweite: Hier haben wir wieder eine taffe, noch wortkargere Hauptfigur, die kein einziges Mal lächelt. Bill Kiowa hat nur eines im Sinn: Rache. Seine Frau wurde von seinen damaligen Freunden vergewaltigt und umgebracht. Anführer der Bande war und ist James Elfego. Gespielt wird dieser von Tatsuya Nakadai, den du sicher schon mal in irgendeinem Akira Kurosawa-Film gesehen hast. Mit Elfego hat Oggi a me im Vergleich zu Dio perdona… diesmal einen tollen Bösewicht. Einfach mal einen Japaner braun anmalen und einen Mexikaner aus ihm machen, köstlich – früher hat man es mit der Ethnizität nicht so genau genommen.

Tatsuya Nakadai als Elfego

Der deutsche Titel ist etwas irreführend, da Spencer wieder mal nicht die Hauptrolle hat. Seine Figur ist eine von vier für viel Geld angeheuerten Profis, mit denen Kiowa gegen Elfego antritt. Dafür hat Bud von den vieren am meisten zu tun.

Ein schnörkelloser, ernster, geradliniger und actionreicher Italo-Western, der sich sehen lassen kann. Zuerst fand ich es etwas einfallslos, unspektakulär und billig, dass die Figuren im Finale einfach mit ihren Schießeisen lange im finsteren Wald herumstapfen und ab und zu ballern, aber diese Schlichtheit und Einfachheit hat auch etwas Sympathisches.

Wer hat die Bleiinfusionen bestellt?

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