Bud Spencer Marathon Nr. 26: Buddy haut den Lukas

Buddy haut den Lukas (1980, Chissà perché… capitano tutte a me)

Nach den Ereignissen des Vorgängerfilms Der Grosse mit seinem ausserirdischen Kleinen (Bud Spencer Marathon Nr. 23) ist der namenlose dicke Sheriff (Spencer) mit seinem Alien-Winzling, den er liebevoll Charlie getauft hat, immer noch auf der Flucht. Da Charlie immer wieder seine übernatürlichen Fähigkeiten einsetzte, musste sein Freund und Beschützer mit ihm quer durch die USA düsen. Der Dicke lässt sich in einer Kleinstadt nieder und wird Sheriff, was dort auch bitter nötig war.

Auf einer nahegelegenen Militärbasis bauen böse Außerirdische willenlose Androide und planen, die gesamte Menschheit mit einer Gehirnwäsche zu unterjochen. Sie stammen von einem anderen Planeten als der kleine Charlie, und als dieser den Sheriff warnen will, wird ihm nicht geglaubt. Als der Sheriff schließlich erkennt, dass sein kleiner Schützling recht hat, sind hohe Kreise der Politik bereits unter der Kontrolle der Aliens und er wird eingesperrt. Doch der Sheriff schafft es, aus dem Gefängnis zu fliehen und da er so doll zuhauen kann, verbünden sich etliche seiner ehemaligen Gegner mit ihm und gehen gegen die von den Aliens kontrollierte Polizei vor.

Im Gegensatz zu den meisten Leuten, die den Film auf einer Ebene mit dem Vorgänger sehen, oder ihn als schwächer empfinden, gefällt mir Buddy haut den Lukas besser. Die schrägere, charmante Prügelkomödie ist nicht mehr ganz so kindisch und seicht wie Der Grosse mit seinem ausserirdischen Kleinen, und einfach stimmiger. Die gefühllosen Alien-Eindringlinge sind im Vergleich mit den Militärheinis des ersten Teils furchterregende Gegenspieler.

Auch ganz spaßig ist, wie die italienischen Filmemacher in diesem und anderen Filmen offenbar von den USA begeistert sind und hier ein idyllisches Bild des amerikanischen Kleinstadtlebens zeichnen. In dem Örtchen findet im Finale des Films der jährliche „Eldorado Day“ statt. Hierzu hat man etliche Aufnahmen im bekannten Vergnügungspark Six Flags Over Georgia gemacht, der schon im Vorgänger kurz zu sehen war. Lustig, dass diesmal gar nicht der Versuch unternommen wurde, diese Tatsache zu kaschieren: Ständig ist das Six Flags-Logo irgendwo zu sehen.

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